Puszcza Dulowska
Die Überreste des uralten Waldes, der im Mittelalter zwischen der Przemsza und Krakau lag, erstrecken sich über eine Fläche von etwa 2600 ha. Dieses Waldgebiet befindet sich in Kleinpolen, im Landkreis Krakau, am Grund des Krzeszowice-Tals. Am nächsten zum Wald wohnen die Einwohner von Krzeszowice und Chrzanów. Es ist ein hervorragender Ort für Radfahren, Nordic Walking, Spaziergänge und im Winter für Langlaufen.
Einige praktische Informationen
- Im Wald findet ihr mehrere Parkplätze, die aufgrund ihrer Beliebtheit leider schnell voll werden. Wenn ihr euch nach Einsamkeit sehnt, ist es ratsam, früh am Morgen zu kommen.
- Gleich neben den Parkplätzen findet ihr bequeme Wege, sodass ein Spaziergang im Wald eine gute Lösung für Familien mit Kindern im Kinderwagen ist. Die Pfade sind ziemlich breit, das Gelände ist minimal geneigt.
- Auf den asphaltierten Wegen gilt ein Fahrverbot für Autos und andere Fahrzeuge (natürlich mit Ausnahme von Fahrrädern).
- Wenn wir den ausgewiesenen Wegen folgen, können wir nach Trzebinia, Dulowa und Wola Filipowska gelangen.
- Für die, die sich nach Ruhe sehnen – an den Wegen finden wir Holztische mit Bänken. Der Eintritt in den Wald ist kostenlos.
Interessante Orte im Dulowska-Wald und in der Nähe
Besonders erwähnenswert sind zwei malerische Teiche – der Czarny und der Wroński. Der erste von ihnen ist ziemlich gut versteckt, daher lohnt es sich, diese GPS-Koordinaten in Google Maps einzufügen: 50°06’07.4″N 19°37’27.1″E, die uns direkt zum Ufer führen. Der Czarny Teich ist ein äußerst stimmungsvolles Gebiet, das von den Hauptwegen entfernt liegt. Dort finden wir Holzbänke. Der Wroński Teich ist ein äußerst beliebter Ort, insbesondere seit seiner Renovierung, durch die Fuß- und Radwege, Infotafeln, Stege und Pavillons entstanden sind. Am Teich finden wir einen Parkplatz und sogar einen kleinen Gastronomiebereich. Ein geübtes Auge kann am Teich nach Schildkröten und Enten Ausschau halten. Es lohnt sich auf jeden Fall, im Dulowska-Wald die Reste der Burg Tenczyn in Rudno zu besichtigen, die zum Greifen nah sind. Von den Aussichtspunkten der Burg hat man einen hervorragenden Blick auf die Umgebung. Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Karte ist der Chechło-Stausee, der das Ende des blauen Weges darstellt, der von Rudno führt. Am Stausee erwarten uns ein renovierter Strand und ein Erholungszentrum, in dem es sanitäre Anlagen, ein Pier, Spielplätze und gastronomische Angebote gibt. Im nordwestlichen Teil des Waldes kann man einen interessanten Natur- und Waldlehrpfad finden.
Fauna und Flora
Im Wald finden wir viele Tierarten. Besonders erwähnenswert sind die Biber, deren Aktivitäten an den Baumstämmen sichtbar sind. Die von ihnen gebauten Dämme und Burgen verleihen dem Wald ein märchenhaftes Aussehen. Dank ihnen entstehen Überschwemmungen und Feuchtgebiete, über denen morgens geheimnisvoller Nebel schwebt. An diesen Orten finden wir auch wunderschöne Farne und Moose. Einige Farne erreichen eine erstaunliche Höhe. Darüber hinaus finden wir Wildschweine, Rehe, Elche und die bereits erwähnten Schildkröten.
Autorin der Fotos und des Textes: Ewa Bandyk

