Vorteile der Nutzung von Natursteinen im Garten
Felsenkombinationen aus natürlichen Steinen sind äußerst beliebt. Man findet sie in verschiedenen Formen in fast jedem Garten. Sie sind definitiv einfacher zu pflegen als anzulegen, da dies erhebliche Zeit- und Kraftaufwendungen erfordert. Sie können je nach Fantasie desjenigen, der sich für solch eine Dekoration im Garten entscheidet, ganz unterschiedliche Formen annehmen. Aber woraus bestehen sie und welche Arten von Natursteinen werden im Volksmund als Gartensteine verwendet?
Einteilung der Natursteine nach ihrer Herkunft
Wenn man plant, Steine im Garten zu verwenden, sollte man nicht nur auf ihre visuelle Ausstrahlung, sondern auch auf ihre Herkunft achten. Dies beeinflusst, wie sie langfristig aussehen werden. Sedimentgesteine (darunter fallen unter anderem: Sandsteine, Dolomiten und Kalksteine) unterliegen im Laufe der Zeit einem sichtbaren Erosionsprozess durch Witterungseinflüsse. Dies führt dazu, dass sich die Steine mit Moos oder Patina überziehen. Viel widerstandsfähiger sind die sogenannten metamorphosierten Gesteine (wie z.B. Schiefer, Gneis und Marmor). Zu den härtesten und widerstandsfähigsten Gesteinen gehören vulkanische Basalte und kristalline Graniten. Bei diesen ist der Einfluss äußerer Bedingungen im Grunde nicht sichtbar. Bei der Gestaltung eines Gartens kann man natürlich die natürlichen Zersetzungsprozesse der Gesteinsoberflächen berücksichtigen und in den Gartenplan integrieren. Auf diese Weise kann das Gelände „wilder“ und näher an der Natur erscheinen als an der urbanisierten Umgebung des Menschen.
Vorteile und Anwendung von Natursteinen im Garten
Gartensteine sind natürliche Gesteine. Der erste Vorteil, der im Zusammenhang mit Natursteinen erwähnt werden sollte, ist ihre unglaubliche Haltbarkeit. Härtere Arten sind äußerst langlebig und widerstandsfähig gegen alle negativen Einflüsse der Witterung. Es ist auch bemerkenswert, wie stark sie in Bezug auf Textur, Farbe und Größe variieren. Größere Exemplare können eine eigenständige Dekoration des Gartens oder das Hauptelement einer im Garten geschaffenen Komposition darstellen. Mittelgroße Natursteine werden normalerweise verwendet, um sogenannte Steingärten zu schaffen, erhöhte Beete einzufassen, die Grenzen einzelner Zonen im Garten zu betonen oder die Grenzen von Beeten zu definieren, sowie zum Bau von Stützmauern, die Hänge stabilisieren sollen. Kleine Steine können als Material für Wege zwischen verschiedenen Teilen des Gartens, als Umrandungen rund um eine Laube oder ein Haus dienen. Kleinere Gesteine bilden auch eine hervorragende Umrahmung für einen Teich. Man kann sie außerdem verwenden, um Beete zu bedecken, wodurch die Pflanzen, die darin wachsen, hervorgehoben werden.
Abgesehen von den ästhetischen Aspekten bringt die Verwendung von Natursteinen im Gartenbau eine Vielzahl praktischer Vorteile mit sich. Wege aus kleinen Kieselsteinen sind nicht nur schön, sondern auch äußerst pflegeleicht. Gartensteine selbst bilden eine durchlässige Schicht – sie halten kein Wasser zurück. Dadurch gibt es selbst nach den stärksten Regenfällen keine Pfützenprobleme. Gleichzeitig verlangsamt die Steinschicht den Verdunstungsprozess von Wasser aus dem Boden. Ein zusätzlicher Aspekt ist die entschieden geringere Anzahl von Unkraut, das sich normalerweise nicht durch die Schicht aus Schotter drängen kann. Es ist ratsam, empfindliche Pflanzen mit kleinen Steinen zu umgeben, da ihre Wurzeln somit besser vor wechselhaften Witterungsbedingungen geschützt sind. Bei der Planung der räumlichen Gestaltung des Gartens sollte man auch auf eine mögliche Beleuchtung der Beete achten – unter dem aufgeschütteten Material kann man gleichzeitig dezent und effektiv die Kabel für die Gartenlampen verbergen.
Koautor der Veröffentlichung ist sklep.poradnikogrodniczy.pl - ein Online-Gartenladen, der ein breites Sortiment an Produkten anbietet.

