Gipfelwege [#11] - Krone der Berge Polens
Warum lohnt es sich, die Krone der Polnischen Berge zu erobern?
Die Antwort ist sehr einfach und wird denjenigen gefallen, die es lieben, Herausforderungen anzunehmen. Wenn wir uns das Ziel setzen, die Krone der Polnischen Berge zu erreichen, haben wir die Gelegenheit, 28 der wichtigsten Gipfel der einzelnen Gebirgszüge in Polen zu besteigen. Nicht alle von ihnen sind die höchsten Gipfel – bei der Festlegung der Liste wurden die Gipfel berücksichtigt, für die ein markierter Wanderweg existiert. Die Konzepte zur Schaffung dieser ungewöhnlichen Bergherausforderung wurden 1997 in der Zeitschrift „Lernen Sie Ihr Land kennen“ von Wojciech Lewandowski und Marek Więckowski vorgestellt. Ende desselben Jahres wurde die Krone der Polnischen Berge auf einer speziellen Sitzung genehmigt, bei der die Gründung des Klubs der Eroberer der Krone der Polnischen Berge eingeweiht wurde. Die Idee, die in „Lernen Sie Ihre Welt kennen“ vorgestellt wurde, hatte zum Ziel, zur Erkundung der Natur, Geografie und Geschichte der polnischen Berge zu ermutigen. Darüber hinaus war es wichtig, auch andere Berge neben den allgemein bekannten Tatra zu popularisieren.
Wie erobert man die Krone der Polnischen Berge?
Interessierte, die die KGP erobern möchten, sollten einen Antrag beim Klub der Eroberer einreichen. Dies kann über die Webseite: https://kgp.info.pl/ erfolgen. Außerdem ist es erforderlich, eine einmalige Anmeldegebühr in Höhe von 35 PLN zu zahlen. Nach Erledigung der erforderlichen Formalitäten erhält man ein Heft, in dem die Eroberung der nächsten Gipfel sorgfältig dokumentiert wird. Die Gipfel, die vor dem Beitritt zum Klub erobert wurden, werden leider nicht berücksichtigt. Wichtige Information – es gibt keine festgelegte Zeitspanne, um die Gipfel zu erobern.
Wie bestätigt man die Eroberung eines Gipfels?
Die einfachste Lösung ist das Anbringen eines Stempels auf der entsprechenden Seite im Heft. Leider findet man nicht immer an den Gipfeln Kisten mit Stempeln. In diesem Fall können Stempel in der nächstgelegenen Berghütte gesucht werden. Darüber hinaus ist ein Foto, das auf dem Gipfel aufgenommen wurde, notwendig. Interessanterweise kann die Bestätigung der Gipfelbesteigung auch ein Stempel und die Unterschrift eines berechtigten Mitglieds der Erobererloge sein, das man auf dem Weg getroffen hat.
Was kommt als Nächstes, wenn ich alle 28 Gipfel erklommen habe?
Eine Person, die in ihrem Heft Stempel hat, die ihre Besteigungen auf alle 28 Gipfel bestätigen, sollte einen Antrag auf Verleihung der Würde eines Eroberers der Polnischen Berge ausdrucken, zwei Passfotos beifügen und an die Adresse des Klubs senden. Anschließend sollte sie sich zu einem festgelegten Zeitpunkt mit der Erobererloge treffen, um das Abzeichen des Eroberers, die Mitgliedskarte und das Diplom zu erhalten.
Welche Gipfel gehören zur Krone der Polnischen Berge?
- Rysy – Tatra – 2499 m ü.d.M.
- Baba Góra – Beskid Żywiecki – 1725 m ü.d.M.
- Śnieżka – Karkonosze – 1602 m ü.d.M.
- Śnieżnik – Massiv von Śnieżnik – 1425 m ü.d.M.
- Tarnica – Bieszczady – 1346 m ü.d.M.
- Turbacz – Gorce – 1310 m ü.d.M.
- Radziejowa – Beskid Sądecki – 1262 m ü.d.M.
- Skrzyczne – Beskid Śląski – 1257 m ü.d.M.
- Mogielica – Beskid Wyspowy – 1171 m ü.d.M.
- Wysoka Kopa – Isergebirge – 1126 m ü.d.M.
- Rudawiec – Bialskie Berge – 1112 m ü.d.M.
- Orlica – Orlicki Berge – 1084 m ü.d.M.
- Wysoka – Pieniny – 1050 m ü.d.M.
- Wielka Sowa – Sowie Berge – 1015 m ü.d.M.
- Lackowa – Beskid Niski – 997 m ü.d.M.
- Kowadło – Goldene Berge – 989 m ü.d.M.
- Jagodna – Bystrzyckie Berge – 977 m ü.d.M.
- Skalnik – Janowickie Berge – 945 m ü.d.M.
- Waligóra – Steinige Berge – 936 m ü.d.M.
- Czupel – Kleiner Beskid – 933 m ü.d.M.
- Szczeliniec Wielki – Tafelberge – 919 m ü.d.M.
- Lubomir – Makowski Beskid – 904 m ü.d.M.
- Biskupia Kopa – Opawskie Berge – 889 m ü.d.M.
- Chełmiec – Wałbrzyckie Berge – 851 m ü.d.M.
- Kłodzka Góra – Bardskie Berge – 765 m ü.d.M.
- Skopiec – Kaczawskie Berge – 724 m ü.d.M.
- Ślęża – Massiv von Ślęża – 718 m ü.d.M.
- Łysica – Heiligkreuzgebirge – 614 m ü.d.M.
Autorin der Fotos und des Textes: Ewa Bandyk

