Augustów
Augustów - das zweitgrößte (nach Suwałki) Stadt in Suwalszczyzna – dem nördlichsten Teil unseres Heimatlandes. Der Name ist direkt mit dem Namen des Königs Sigismund August verbunden, der der Stadt im Jahr 1557 Stadtrechte verlieh.
Dank seiner großartigen Lage zwischen den Seen Necko, Białym, Rospuda, Sajenko, Studzieniczne, Kalejty und Sajno ist Augustów ein Paradies für Urlauber mit vielen bewachten und unbewachten Stränden, Möglichkeiten zum Kajakfahren, Segeln, Wasserski sowie zum Fahren mit Motorbooten und Wasserfahrzeugen. Diejenigen, die keine solche Ausrüstung haben oder damit nicht umgehen können, können eine Fahrt mit den Ausflugsschiffen unternehmen, die von dem kleinen lokalen Hafen ablegen. Die umliegenden Wälder (Augustowska Puszcza) ziehen Pilz- und Beerensammler an.
Durch die Mitte der Stadt fließt der Fluss Netta, entlang dessen sich eine Promenade erstreckt, sowie ein künstlicher Wasserweg – der Augustowski Kanal – der Stolz der polnischen Technik des 19. Jahrhunderts. Aufgrund der vielen Wasserflächen wird Augustów oft als „Venedig des Nordens“ bezeichnet.
Im Zentrum der Stadt befindet sich der Marktplatz von Sigismund August, auf dem sich ein kleiner, aber sehr schöner Park mit hohen Bäumen, Spazierwegen, einem Brunnen und einem Denkmal befindet. Unter den hiesigen Kirchen zieht die große Basilika des Heiligsten Herzens Jesu aus dem frühen 20. Jahrhundert die größte Aufmerksamkeit auf sich, in der Nähe befindet sich (in der Stadt Studzieniczna) eines der bekanntesten Heiligtümer der Umgebung.
Trotz der Worte eines einst bekannten Liedes liegt Augustów nicht an den Wigry, jedoch gibt es hier bis heute ein bekanntes Restaurant namens Albatros aus einem anderen alten Hit (Janusz Laskowski). Von den im Stadt veranstalteten regelmäßigen Veranstaltungen verdient das Ende Juli stattfindende „Fahren mit allem Möglichen“ besondere Beachtung, bei dem man auf der Netta die unterschiedlichsten skurrilen schwimmenden Vehikel sehen kann – Raumschiffe, Drachen, Häuschen von Baba Jaga und andere Wunder.
Renata Gontarz
Foto. Zbigniew Gontarz
Wenn jemand an Sakralarchitektur interessiert ist, lade ich auch auf die Seite „Kirchen in Polen“ ein.
https://propozycjenadzis.blogspot.com/
































