Wigry
Zurück zu den Seen, oder eine Erinnerung an Wigry
Nach den Sommerhitze und Reisen bleiben nur Fotografien und Erinnerungen. Man kann bereits anfangen, sich zu sehnen. Zum Beispiel nach den masurischen Seen. Dem Rauschen des Wassers und des Schilfs, dem Geschrei der Enten oder dem Anblick, der sich vom Turm des Wigrier Klosters der Kamedulen bietet, das sich noch an Jan III. Waza erinnert. Was werden die Touristen, die Wigry besuchen, in Erinnerung behalten?
Sicherlich das bereits erwähnte Kloster, in dessen Einsiedeleien man übernachten kann und in den Katakomben lokale Spezialitäten kosten kann. Man kann auch natürlich bewundern. Unter anderem das Gemälde, das den spätmittelalterlichen Totentanz darstellt. Ein Fest für die Augen wird auch der Blick vom Glockenturm des Klosters sein, von dem aus man den Wigrysee in voller Pracht bewundern kann. Für Besucher mit starken Nerven wird die Attraktion der Abstieg in die Kirchenkrypta sein, wo in vermauerten Nischen die Überreste der Kamedulen ruhen. Zwei davon sind verglast….
Wenn das Kloster alle Geheimnisse bereits enthüllt hat und die Seele nach anderen Ablenkungen verlangt, lohnt es sich, sich in Richtung der Anlegestelle zu bewegen, von wo aus die Ausflugsschiffe abfahren. Eine einstündige Bootsfahrt auf diesem nach dem Gletscher entstandenen See ermöglicht es, die Umgebung in vollem Maße zu genießen und seine Stille zu hören. Darum ist es hier nicht schwer – Wigry befindet sich nämlich im Wigrier Nationalpark, einem Gebiet, das auf die Liste der wertvollsten Gewässer der Welt gesetzt wurde.
Das beste krönende Erlebnis während des Aufenthalts in Wigry ist der Besuch eines der zahlreichen Restaurants oder Cafés, die am See gelegen sind. Hier locken nicht nur Fische in verschiedenen Variationen, sondern auch regionale Gerichte wie Wurst und Kartoffelkuchen, Kartoffelklöße oder litauische Kälte.
Autorin des Textes und der Fotos - Bogusława Bandyk





