Białowieża
Charmantes Dorf mit Sitz der Gemeinde Białowieża und des Białowieża-Nationalparks, gelegen in der Nähe der Grenze zu Weißrussland. In touristischer Hinsicht verdankt Białowieża seine Popularität vor allem dem Białowieża-Wald und dem zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Białowieża-Nationalpark.
Aufgrund des großen Interesses der Besucher am Wald, verfügt das Dorf mittlerweile über eine sehr entwickelte touristische Infrastruktur. In der Umgebung gibt es Hotels, mehrere Gasthöfe und Pensionen, und die ortsansässige Bevölkerung betreibt dutzende von Agrartourismus-Unterkünften.
Das Hauptziel der Gäste ist die Erholung und das Wandern. Fast die Hälfte der Personen, die Białowieża besuchen, darunter viele Ausländer, sind an der Naturtourismus interessiert. Daher ist die Hauptattraktion das Gehege für Wisente, in dem man auch Wildschweine, Wölfe, Rehe, Sikas und Wisent-Kühe sehen kann. Ein Highlight für Naturfreunde sind die frei herumlaufenden Wisente und die seltenen Vögel des Białowieża-Waldes sowie der Siemianówka-See.
Neben dem Wandertourismus in der Umgebung ist auch der Radtourismus sehr beliebt (der Östliche Radweg Green Velo verläuft hier). Im westlichen Teil von Białowieża befindet sich ein beeindruckendes Freilichtmuseum für Holzarchitektur mit imposanten Windmühlen. Im Herzen des Dorfes liegt der Schlosspark, in dem sich das Herrenhaus und der Sitz des Natur- und Forstwissenschaftlichen Museums von Prof. J. Miklaszewski befinden, das einen wertvollen natur- und kulturgeschichtlichen Raum von Podlasie dokumentiert. In Białowieża sind die von Zar Alexander III. erbauten Ställe, das Marschallshaus sowie die Kirche zum Heiligen Nikolaus von Myra erhalten geblieben. Es gibt auch eine römisch-katholische Kirche St. Teresa mit einer Kapelle des heiligen Hubertus – dem Patron der Jäger. Am weitesten im Süden liegt der ehemalige kaiserliche Bahnhof „Białowieża Towarowa“, ein Meisterwerk der Holzarchitektur. Hier beginnen viele Wander- und Radwege, die vom białowieski PTTK markiert wurden und mehrere hundert Kilometer lang sind. Erwähnenswert ist der kurze Weg der königlichen Eichen, der sich in „Starej Białowieży“ befindet, wo Eichen mit einem Alter von bis zu 400 Jahren wachsen. Die Wege sind markiert und mit zahlreichen Stegen, Unterständen, Aussichtspunkten und stabilen Aussichtstürmen ausgestattet.
Autorin der Fotos und des Textes: Katarzyna Krajewska
Webseite der Autorin - www.fotofiszka.eu








