Rożnów
Rożnów ist ein Ferienort in Kleinpolen am Dunajec im Landkreis Nowy Sącz. Von der Namen der Ortschaft erhielt auch der hiesige See Rożnowskie seinen Namen, ebenso wie die gesamte Umgebung, die auf Karten und in Atlanten als Rożnowskie Vorgebirge bezeichnet wird. Die hierher kommenden Touristen und Erholungsuchenden werden von den Stränden am See, den Wanderwegen, den schönen Ausblicken von den niedrigen Hügeln sowie den in der Nähe befindlichen interessanten Attraktionen wie unter anderem der Burg Tropsztyn und dem Heiligtum des heiligen Andreas Świerada in Tropiu angezogen.
Rożnów war einst im Besitz des Geschlechts der Gryfit, und die Anfänge des Dorfes datieren auf das 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert wurde hier eine gotische Burg erbaut, die eine Zeit lang im Besitz des berühmten Ritters Zawisza Czarny war. Leider fiel dieses Gebäude im Jahr 1474 in Ruinen. Heute sind von der Burg nur noch sehr geringe Überreste erhalten, und würde es nicht das Informationsschild geben, würde niemand erraten, dass hier einst etwas Wichtiges stand. Etwas mehr ist von der ehemaligen Festung der Tarnowskis aus dem 16. Jahrhundert erhalten geblieben. Bis heute hat sich so genannte Beluarda erhalten, also ein Verteidigungsbastion mit Schießscharten.
Unter den anderen Denkmalen von Rożnów ist es wert, das neunzehnte Jahrhundert Herrenhaus der Stadnicki und die siebzehn Jahrhundert Holzkirche St. Wojciech zu erwähnen. Eine landschaftliche Kuriosität ist auch der Damm am Dunajec, durch den der hiesige See entstand.
Textautorin: Renata Gontarz
Fotos: Zbigniew Gontarz
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