Zakliczyn
Zakliczyn - eine Gemeinde mit etwa 3.000 Einwohnern, liegt im Rożnowskie Vorland in Kleinpolen. Sie hat eine reiche Geschichte von über achthundert Jahren und daher eine beträchtliche (für eine so kleine Gemeinde) Anzahl interessanter Denkmäler. Interessanterweise hatte sie in den ersten drei Jahrhunderten ihrer Existenz einen ganz anderen Namen – Opatkowice. Die gute Entwicklung der Gemeinde war aufgrund ihrer Lage an einer Handelsroute in Richtung Ungarn gesichert. Hier hielten Händler an, deshalb gab es in Opatkowicach einen Markt, eine Mühle und eine Schenke. Für eine Zeit lang verwalteten hier die Benediktiner aus Tyniec.
Die Stadtrechte und den heutigen Namen Zakliczyn erhielt es im Jahr 1557. Im 16. und 17. Jahrhundert bestand hier ein lebhafter Mittelpunkt der Arianer, die sogar eine eigene Druckerei hatten. Zum Schutz des katholischen Glaubens wurden im Jahr 1621 Franziskanerreformer hierher gebracht, für die eine Kirche und ein Kloster gebaut wurden, die bis heute stehen.
Zu den interessantesten, sehenswerten Denkmälern der Stadt gehören die eingeschossigen, hölzernen Überstandhäuser aus dem 18. Jahrhundert, deren Dachüberstände auf charakteristischen Säulen ruhen. Außerdem gibt es einen großen Markt mit einem klassizistischen Rathaus. Neben dem Rathaus findet sich ein sehr einfallsreicher Brandschutz – die Kapelle des heiligen Florian. In Zakliczyn gibt es auch zwei barocke Kirchen - die Pfarrkirche des heiligen Izydoris und die Pfarrkirche der Muttergottes von Engel. Besonders die erste beeindruckt mit einer sehr reichen Rokoko-Ausstattung des Innenraums.
Textautorin - Renata Gontarz
Fotoautor - Zbigniew Gontarz






