Śnieżka
Die Schneekoppe – der höchste Gipfel im Riesengebirge mit 1602 m ü.d.M. und gleichzeitig der höchste Gipfel in den Sudeten, überragt das Jelenia-Góra-Tal, das im Sommer von vielen Besuchern frequentiert wird. Im Winter wird es oft zu einer Einsamkeit, wenn aufgrund der Wetterbedingungen der Gipfel schwer zu erreichen ist.
Die Schneekoppe zeichnet sich durch sehr raue Bedingungen aus, die denen in der Arktis ähnlich sind: niedrige Temperaturen, stürmische Winde und reichliche Niederschläge in Form von Regen und Schnee. Ein charakteristisches Merkmal ist auch der Nebel, der hier an mehr als 300 Tagen im Jahr auftritt, aber bei günstigen Bedingungen beträgt die Sichtweite sogar bis zu 200 km. Die Schneekoppe ist ein Ort, an dem man meteorologische Phänomene beobachten kann, die selten anderswo vorkommen, wie die Erscheinungen des heiligen Elms, das Brockengespenst oder die Gloria.
Auf dem Gipfel der Schneekoppe befindet sich das Hochgebirgsobservatorium des Instituts für Meteorologie und Gewässerwirtschaft, das 1974 gegründet wurde. Systematische meteorologische Beobachtungen auf der Schneekoppe laufen ununterbrochen seit 1880. Neben dem Observatorium steht die Kapelle des heiligen Laurentius, die 1665 erbaut wurde. Hier gibt es keine Schutzhütte, weshalb auch keine Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen vorhanden sind.
Im Jahr 2001 wurde auf dem die tschechische Seite des Gipfels führenden Weg, der als Traverse bezeichnet wird, ein Denkmal enthüllt, das an die Opfer des Flugzeugabsturzes einer Junkers im Februar 1945 erinnert.
Autorin der Bilder und des Textes :
Katarzyna Krajewska
Webseite der Autorin - www.fotofiszka.eu
















